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In rund 26 000 Jahren wandert der Frühlingspunkt somit um die Fixsternkugel. Kopernikanisch wird dieser Vorgang als "kegelförmige Schwankung der Erdachse infolge der Anziehung der Sonne" gedeutet. Diese Deutung ist recht gewaltsam. Wenn die Rotation der Erdkugel und ihr Umlauf um die Sonne durch eine "Abschleuderung" der Erde von der Sonne entstanden ist - wie es die Kopernikaner behaupten - so müsste die Erdachse ständig nach innen (zu ihrer Bahn) geneigt sein. Jeder rotierende Kreisel zeigt dies. Man braucht nur einmal einen Spielzeugkreisel der Kinder zu beobachten. Kopernikanisch (Erklärung der Jahreszeiten!) muss dagegen die Erdachse im Raum ihre schiefe Lage beibehalten, so dass ihre Neigung zur Bahn ständig wechselt. Dies widerspricht an sich schon den Gesetzen der Kreiselbewegung. Wenn nun aber eine Ablenkung der Erdachse durch die Anziehung der Sonne stattfinden würde, so könnte doch die Erdachse nicht wieder in die alte Stellung zurückfinden. Es ist dasselbe Problem wie die Störung der Planetenbahnen. Eine aus Wurf und Anziehung resultierende Bahn würde - einmal gestört - sich niemals von selbst wieder herstellen, ebenso wenig, wie eine von ihrer Flugbahn abgelenkte Kanonenkugel nach der Störung wieder in ihre alte Bahnrichtung zurückkehren würde. Die in der Mitte der Erdwelt befindliche Fixsternkugel dagegen und die Sonnenspirale können ohne weiteres ihre gegenseitige Stellung im Laufe der Zeit ändern, was wir dann als Präzession wahrnehmen. Die Nutation deutet man als periodisches (18,5 Jahre) Schwanken der "Erdachse" infolge einer veränderten Anziehungskraft des Mondes. Auch hierfür gilt sinngemäss das über die Präzession gesagte.
Screenshot/Bild:
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