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Es ist denen gewidmet, die - Freude an ihrer Sprache haben, - sprachliche Anregungen machen oder finden möchten, - praktischen Rat suchen oder geben können, - mehr über ihre Sprache und andere Sprachen wissen wollen. Das HDS, ein Projekt der „Stiftung Deutsche Sprache“, ist keine Akademie und auch nicht der Sitz einer selbsternannten Autorität in Sprachfragen, sondern es soll ein Bürgerforum sein: Deutsch ist die Muttersprache von mehr als 100 Millionen Bürgerinnen und Bürgern Europas. Hinzu kommen viele Tausend in Übersee, in den „klassischen“ Einwanderungsländern wie den Vereinigten Staaten von Amerika und etlichen Ländern Südamerikas, in Kanada, Australien und Neuseeland. Auch im afrikanischen Namibia ist Deutsch für viele die erste, die Muttersprache. Nach Englisch und Spanisch ist Deutsch weltweit die drittmeist gelernte Fremdsprache – beachtlich, wenn man bedenkt, dass die deutschen Muttersprachler weniger als zwei Prozent der über sechs Milliarden starken Menschheit ausmachen. (Möglicherweise – es gibt Schätzungen, aber keine verlässlichen, aktuellen Statistiken – hat Deutsch diesen dritten Rang kürzlich dem Mandarin-Chinesischen überlassen, der Sprache von über zwanzig Prozent der Weltbevölkerung.) Dem HDS geht es aber nicht um Sprachenstatistik. Ihm geht es vielmehr um die Freude an der Muttersprache, um deren Pflege, Beherrschung und zeitgemässe Weiterentwicklung. Dazu motiviert sicherlich auch verbessertes Wissen über die tatsächliche Verbreitung des Deutschen, über seine Geschichte, seinen Platz in der Familie der europäischen Sprachen und über seine regionalen Ausprägungen.
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