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Dass Erikson solch ernste Texte singt und damit ein Stück weit auch die Menschenrechtsverletzungen in China aufdeckt, ist keineswegs zufällig. Schon im Herbst 1996 traf er in China chinesische Falun Gong-Praktizierende. Damals war Falun Gong in China noch nicht verboten, im Gegenteil, es war von der Regierung sogar anerkannt und gefördert. „Es war eine grossartige Erfahrung, so viele Menschen zu treffen, die sich kultivierten. Sie waren so zuvorkommend und warmherzig. Es half mir, zu verstehen, was es bedeutet, ein guter Mensch zu sein. Als die Verfolgung im Jahre 1999 begann, hat mich das sehr verwirrt, da ich ja wusste, dass es gute Menschen sind. Ich konnte nicht verstehen, warum das chinesische Regime Falun Gong verboten hatte.“



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